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Großbrand in Ofterdingen

  • Datum: 17.04.24
  • Uhrzeit: 06:37
  • Abteilung: Mitte, Belsen, Öschingen

Zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Endelbergstraße in Ofterdingen, wurden die Einsatzkräfte am gestrigen Mittwoch, 17. April 2024 alarmiert. Eine Lagerhalle mit angebauten Unterständen für Pferde stand im Vollbrand. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte bis zum heutigen Donnerstag im Einsatz.

Gegen 06:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst zunächst die Freiwillige Feuerwehr Ofterdingen zu einem Brand in einer mit Heu gefüllten Lagerhalle. Bereits bei der Anfahrt wurden vom Einsatzleiter die Feuerwehren aus Bodelshausen und Mössingen, Abteilung Mitte nachalarmiert.

Von den zuerst eingetroffenen Kräften wurde die Räumung von etwa 10 Pferden aus den direkt an die Lagerhalle angebaute Unterstände eingeleitet. Parallel hierzu wurden Riegelstellungen mit mehreren C-Rohren und B-Rohren zu benachbarten Wohn- und Lagergebäuden aufgebaut.

Nach Eintreffen der Feuerwehr Mössingen und Bodelshausen, wurden die Kräfte aus Ofterdingen bei den bereits eingeleiteten Maßnahmen unterstützt und eine Führungsorganisation mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Mössingen aufgebaut.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehren aus Nehren, Gomaringen, Tübingen, Hechingen, die Drohnengruppe der Feuerwehr Rottenburg a.N. sowie die Abteilungen Öschingen und Belsen an die Einsatzstelle alarmiert.

Zeitgleich wurde das THW und der Rettungsdienst mit starken Kräften nachgefordert.

Während die Abteilungen Mitte und Belsen mit Löschfahrzeugen und der Drehleiter die Löscharbeiten an der Einsatzstelle unterstützten, wurde die Abteilung Öschingen mit dem WLF und dem AB-Schlauch zur Wasserförderung über lange Wegstrecken und Herstellung einer stabilen Wasserversorgung aus der Steinlach eingesetzt.

Ebenfalls war ein Hubschrauber der Polizei an die Einsatzstelle geflogen, um Luftaufnahmen an die Einsatzleitung zu übermitteln.

In der Nacht auf Donnerstag wurde eine Brandwache eingerichtet, um aufflammende Glutnester ablöschen zu können.

 

Dank der vorbildlichen und konstruktiven Zusammenarbeit aller eingesetzten Einsatzkräfte, sowie Vertreter von Behörden und Fachunternehmen konnte dieser Einsatz erfolgreich und zielgerichtet abgearbeitet werden. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte verhindert und insgesamt etwa 30 Pferde aus ihren Stallungen gerettet werden.

 

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.